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Mohnstrudel

Kategorie // Süßes und Backen, Österreichisch, Nachspeise

  • 5.0/Ms Bewertung 2 Stimmen
  • Gang: Nachspeise
  • Einfluß: Österreichisch
  • Anlässlich einer neuen Flohmarkt-Errungenschaft - eine alte Mohnmühle - waren wir quasi genötigt einen Mohnstrudel zu backen. Der war nicht nur ausgesprochen lecker (und riesig), sondern das Mahlen des Mohnes ersetzt auch etwa eine halbe Stunde Hanteltraining.

    Zutaten

    Für den Germteig:

    • 500g Weizenmehl
    • 270 ml Milch
    • 50g Butter oder 40ml Öl
    • 1 Würfel Hefe
    • 50g Zucker
    • 1 Prise Salz

    Für die Füllung:

    • 300g geriebener Mohn (hier war es ganzer Mohn und eine Mischung aus Blau- und Graumohn, weil beides da war und von keinem genug)
    • 60g Butter oder Magerine (für Veganer)
    • 70g Zucker
    • etwas Zimt
    • 30g mit Rum beschwipste Rosinen + zusätzlich 1-2 EL Rum nach Belieben
    • 300ml Milch

    Anleitung

    Zuerst bereite ich den Germteig vor, der braucht eh viel Zeit zum gehen. Dafür mische ich alle Teigzutaten und lass es mir von der Kitchen Aid zu einem geschmeidigen Teig kneten. Man kann davor aber auch die Germ in die Milch bröseln und den Zucker dazugeben und diese Mischung 15 Minuten gehen lassen bevor man sie zur Mehlmischung gibt. Aber es funktioniert auch so und außerdem wollt ich nicht zusätzlich warten! Den Teig stelle ich an einen Ort, an dem es etwas wärmer ist. Das kann in der Sonne am Fensterbrett sein oder auf der geöffneten Backofentür bei 40°C. Nur zu heiß sollte es nicht sein. Jetzt wird mal gewartet bis der Teig richtig schön um das Doppelte aufgegangen ist.

    Dann geht's an die Mohnfüllung. Die Rosinen in Rum einlegen, damit sie sich richtig gut vollsaugen können. Zum Backen muss es nicht unbedingt der beste Rum sein, aber ein anderer war nicht im Haus! Und jetzt geht's ans Eingemachte (das man sich erspart, wenn man gemahlenen Mohn kauft): die Mühle an der Tischplatte festschrauben und fest kurbeln. Idealerweise wechselt man sich beim Kurbeln ab, dann erspart man sich einen Muskelkater. Beim Mahlen habe ich erst gemerkt, wie viel 300g eigentlich sind....ca. eine halbe Stunde später ging's dann weiter. Die Milch zum Kochen bringen und dann die restlichen Zutaten einrühren. Die Mischung nochmals kurz aufkochen. Dann stelle ich sie zum Abkühlen beiseite.

    Jetzt ist wieder der Teig dran. Den Teig ausrollen bis er ca. einen halben Zentimeter dick ist.  Die ausgekühlte (oder für Ungeduldige wie mich, halbwarme) Füllung gut auf dem ganzen Teig verteilen und das ganze zum Strudel einrollen. Den Strudel habe ich noch mit Milch bestrichen. Nicht-Veganer können natürlich auch ein Eidotter zum einpinseln nehmen.

    Dann kommt er in den auf 180°C vorgeheizten Backofen. Bei mir war der Strudel schon nach 35 Min. fertig. In anderen Rezepten steht meist 40 Min. Aber schau einfach selber - jeder Backofen ist anders.

    Im Ofen ist der Mohnstrudel so riesig geworden, dass er für eine Großfamilie gereicht hätte! Trotzdem war er ziemlich bald weg...einfach weil er richtig lecker war!

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